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Das sind die wichtigsten Themen in der aktuellen Ausgabe
  • Sport - Charity - Geschäft

    Ein Unternehmer in Niedersachsen wollte sich für eine radsportliche Veranstaltung „Tour der Hoffnung“ engagieren, bei der Spenden für Leukämie- und Krebskranke gesammelt werden. Diese Spenden sollten bei Golfturnieren acquiriert werden, denen sich eine abendliche Einladung der Teilnehmer dieses Turniers und von Persönlichkeiten und Geschäftsleuten der Gegend anschloss. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung war für die Gäste kostenlos. Man erhoffte sich stattdessen großzügige Spenden. Diese vermeintlich tolle Idee hatte einen Haken: einen Steuerlichen.

    Hessisches Finanzgericht vom 23.05.2013


  • Gemeinnützigkeit und verdeckte Gewinnausschüttung

    Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGa) können auch bei (gemeinnützigen) Vereinen anfallen. Sie sind natürlich ein Verstoß gegen das Gemeinnützigkeitsrecht. Abgesehen vom Verlust der mit der Gemeinnützigkeit verbundenen steuerlichen Vergünstigungen drohen häufig aber schon allein deswegen hohe Steuernachzahlungen, weil der zu versteuernde Gewinn um den Wert der nicht abzugsfähigen, verdeckten Gewinnausschüttungen zu erhöhen ist.

    Finanzgericht Sachsen-Anhalt vom 17.10.2012


  • Beschlussfassung im Verein

    Ein Verband mit internationaler Mitgliedschaft hatte auf einer eilig einberufenen Mitgliederversammlung den gesamten Vorstand neu wählen lassen. Dieses Vorgehen und die Nichtbeachtung der Satzung, die bei Vorstandswahlen eine Ladungsfrist von sechs Wochen vorsieht, hatte nicht nur den Unwillen einiger nationaler Gliederungen, sondern auch den Widerstand des Vereinsregisters hervorgerufen.

    Oberlandesgericht Hamm vom 24.06.2013


  • Überraschung im Erlebnisbad

    Ein Mann aus Sachsen, dort Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, hatte im Urlaub in Rheinland-Pfalz ein Erlebnisbad besucht. Dieser Besuch endete mit schmerzhaften Verletzungen an den Beinen, weil der Badegast von plötzlichen Fontänen im Wasser offenbar überrascht worden war. Als Einziger war er nicht auf solche Erlebnisse im Bad vorbereitet.

    Oberlandesgericht Koblenz vom 11.09.2013


  • Probleme im Skilift

    Ein Mann und eine Frau, die sich nicht kannten, fuhren gemeinsam in einem Schlepplift. Später verlangte die Frau von dem Mann 5.600 € Schadensersatz und 10.000 € Schmerzensgeld. Wegen eines gebrochenen Handgelenks. Dafür machte sie den Mann verantwortlich und präsentierte gleich mehrere Unfallversionen. Die des Mannes war klarer: Fahrt nebeneinander im Lift. Plötzlich gibt es einen Ruck. Beide stürzen kopfüber in den Schnee.

    Oberlandesgericht Bamberg vom 15.10.2012 und 06.11.2012


  • Inlineskater im Gegenverkehr

    Eine 49-jährige Inlineskaterin verunglückte außerhalb einer Ortschaft, als sie mit einem Pkw zusammenstieß. Sie befuhr eine ca. 4 m breite Landstraße in einer schlecht einsehbaren, lang gezogenen Linkskurve in Mitten der Fahrbahn. Der Fahrer des ihr entgegen kommenden Fahrzeugs bremste und wich zum rechten Fahrbahnrand aus, ohne den Zusammenstoß abwenden zu können. Bei diesem Zusammenstoß wurde die Frau schwer verletzt. Diese Verletzungen werden womöglich dauerhaft gesundheitliche Einschränkungen bedeuten. Das Landgericht hatte ihr nur Schadensersatzansprüche unter Berücksichtigung eines Mit- bzw. Eigenverschuldens von 75 Prozent zugebilligt.

    Oberlandesgericht Hamm vom 18.06.2013


  • Wandertag im Wald

    Ein von einem Verein organisierter Wandertag führte durch einen Wald zu einem Großsteingrab. Auf dem Weg dorthin verunglückte eine Teilnehmerin, als sie von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Für das Malheur machte die Frau den Waldbesitzer sowie den veranstaltenden Verein verantwortlich. So sei es Sache des Vereins gewesen, die Wanderstrecke nicht nur vorab zu inspizieren, sondern für einen verkehrssicheren Zustand aller durchwanderten Wege zu sorgen.

    Landgericht Osnabrück vom 14.02.2013


  • Jugendliche – Profifußball – Lehrgeld

    Ein Jugendlicher hatte sich schon mit 14 Jahren einem bekannten Sportverein in Mecklenburg- Vorpommern angeschlossen, um dort seine Laufbahn als Profifußballer zu beginnen. Es wurde ein Vertrag für die Dauer von 5 Jahren geschlossen. Der Jugendliche lebte fortan in einem Internat des Vereins, wurde dort schulisch unterrichtet. Neben dem Schulbesuch erfuhr der Jugendliche ein Trainings- und Ausbildungsprogramm und wurde vom Verein in der Junioren-Bundesliga eingesetzt. Für Schule und Internat zahlten die Eltern monatlich 170 €; der Jugendliche erhielt vom Verein eine Vergütung von 150/ Monat, später 250€/Monat. Nach zwei Jahren kündigte der Jugendliche diese Vereinbarung mit sofortiger Wirkung. Begründung: Zu großer Druck. Tatsächlich zog es ihn zu einem anderen Verein. Der Verein aus Mecklenburg-Vorpommern machte die Freigabe des Jugendlichen davon abhängig, dass dieser 40.000 € zahlte. Darum drehte sich ein Rechtsstreit durch alle Instanzen bis zum Bundesarbeitsgericht.

    Bundesarbeitsgericht vom 25.04.2013


  • Tragödie am Baggersee

    Weil an einem Sommertag 2011 die Temperaturen zu hoch waren, fiel das Training der D- Jugend aus und die Mannschaft lief mit den beiden Betreuern zum nahen Baggersee. Dort war das Baden verboten. Alle Teilnehmer wurde befragt, ob sie schwimmen können, auch ein Junge aus Kamerun, der erst seit kurzer Zeit in Deutschland lebte. Der Junge bejahte die Frage, obwohl er Nichtschwimmer war. Die Mannschaft wurde in zwei Gruppen aufgeteilt und irgendwann trieb der Junge aus Kamerun leblos im Wasser Die strafrechtliche Aufarbeitung endete für die Betreuer mit Verurteilungen wegen fahrlässiger Tötung.

    Landgericht Baden-Baden vom 27.11.2013




  • Und weiterhin gibt es Informationen zu diesen Themen:

  • Neue Reisekostenregelungen gelten auch für Vereine
  • Vorstandswahlen im Verein und Satzungsbestimmungen
  • Vereinsausflug in Freizeitpark mit Sturz aus Kinderhüpfburg
  • Sportverein veranstaltet Public Viewing
  • Karatekurs im Sportverein auf Krankenschein?
  • Teure Sportausrüstung im Keller


  • Die nächste Ausgabe von SPORT & VEREIN – Informationsservice erscheint
    Mitte März 2014


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